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    Microrohr-Verlegetechnik

    Für die Verlegung im Straßenbankett

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    Verlegung im Straßenbankett

    Entwickelt von Straßenbau-Experten

Standort „Straßenbankett”

Das Straßenbankett stellt zweifelsfrei den idealen Standort für einen raschen, kostengünstigen und rechtssicheren Ausbau des Glasfasernetzes dar.

Nachdem der Straßenkörper aber bei herkömmlichen Verlegemethoden erheblich in Mitleidenschaft gezogen wird und kostspielige Beschädigungen die Folge sind, haben die Straßenbauexperten des Amtes der Steiermärkischen Landesregierung eine neue Methode entwickelt, die das Verlegen von Leitungen direkt im Straßenbankett erlaubt, ohne dabei den Straßenkörper nachhaltig zu beeinträchtigen. Nach einer zweijährigen Entwicklungszeit gemeinsam mit zahlreichen Experten entstand die LAYJET-Technologie, welche eine extrem sanfte und rasche Verlegung von Rohrleitungen ermöglicht, ohne dabei den Straßenkörper zu destabilisieren. Die Entwicklung des LAYJET-Verfahrens wurde von der Technischen Universität Wien begleitet, geprüft und positiv beurteilt. Die Technologie wurde bereits in den „Planungsleitfaden Breitband“ des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie aufgenommen.

Teure Grundablösen und Wiederherstellungskosten entfallen

Durch den Verlegestandort „Straße“ entfallen langwierige und kostspielige Verhandlungen mit Grundstückseigentümern, wodurch auch der Planungsvorgang erheblich vereinfacht und beschleunigt wird.

Maximale Wirtschaftlichkeit

Die ideale Verlegetiefe von Glasfaserleitungen wird von den steirischen Straßenbauexperten, aufgrund von technisch-wirtschaftlichen Überlegungen mit 50 bis 70 cm definiert. So liegen diese zum einen unterhalb des Straßenkörpers und zum anderen auch oberhalb von bereits bestehenden Leitungen. Bei standardmäßigen Straßensanierungen bleiben die verlegten Leitungen unberührt.

Einsatz der LAYJET-Technologie

Handelt es sich um eine richtliniengemäß dimensionierte Landesstraße, wird eine Frästiefe von 70 cm empfohlen. Bei Gemeindestraßen wird zwischen verschiedenen Lastklassen und Bautypen unterschieden. Die Schichtstärken des gesamten Straßenaufbaus bei Gemeindestraßen betragen im Normalfall zwischen 40 und 55 cm. In diesen Fällen ist die Frästiefe so zu wählen, dass die Frässohle ca. 10 cm unterhalb des Straßenkörpers liegt.
Soll die Verlegung in einer nicht richtliniengemäß hergestellten Straße erfolgen, so ist davon auszugehen, dass das ausgefräste Material keine Frostsicherheit aufweist und ab einer gewissen Tiefe auch nicht optimal verdichtbar ist. In diesem Fall soll die Frässohle eine maximale Tiefe von 55 cm nicht überschreiten. Es ist in jedem Fall darauf zu achten, dass die Künette an der Oberfläche so ausgestaltet wird, dass anfallendes Oberflächenwasser seitlich abrinnen kann.
Vor den Verlegearbeiten ist das Bankett möglichst breit abzuziehen und von Erd- und Humusschichten zu befreien. Eine Neigung von mindestens 10 Prozent ist zwingend erforderlich! Wenn es die Umstände erlauben, sollte die Verlegung mit etwas Abstand (10 bis 20 cm) zur Asphaltkante, aber noch im Lichtraum der Straße erfolgen.

Räumliche Voraussetzungen für das LAYJET-Verfahren


Das LAYJET-Verfahren kann bei jeder Straße, die einen richtliniengemäßen Lichtraum aufweist, eingesetzt werden. Erd- und Humusschichten sind im Vorfeld möglichst breit und mit einem Gefälle von mindestens 10 Prozent abzuziehen.
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Oberflächenentwässerung


Bei den Vor- und Nacharbeiten ist in jedem Fall darauf zu achten, dass anfallendes Oberflächenwasser seitlich vom Bankett abrinnen kann. Anlassbezogen sind bei erhöhten Flächen entsprechende Schlitze zur Oberflächenentwässerung herzustellen!
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